Unsere Sportarten beim SSV

   


StadtSportVerband Monheim am Rhein


Neujahrsempfang des StadtSportVerband Monheim am Rhein am 23. 01. 2015 um 19.00 Uhr  im Achat – Hotel.
Liebe Vereinsvertreter, liebe Gäste, sehr geehrte Damen und Herren,
zu unserem mittlerweile schon traditionellen Neujahrsempfang begrüße ich Sie im Namen des Vorstands recht herzlich. Allen Anwesenden wünsche ich ein gutes erfolgreiches Jahr 2015. 


Mit dem Achat – Hotel haben wir mittlerweile den passenden Rahmen für diesen Empfang gefunden.  Neben den Vereinsvertretern haben wir auch Vertreter der Politik,  der Stadtverwaltung, den Schulleitungen und des Kreissportbundes eingeladen. Personen oder Institutionen mit denen der StadtSportVerband oder einzelne Vereine zusammenarbeiten. Ich  begrüße  recht herzlich  den Landtagsabgeordneten Jens Geyer sowie die stellv. Bürgermeisterin Laura Töpfer. Entschuldigt haben sich aus Termingründen Frau Michaela Noll, MdB,  Landrat Thomas Hendele und  Bürgermeister Daniel Zimmermann.  Recht herzlich begrüße ich die Vertreter der Peto Fraktion und von der Stadtverwaltung Herrn Heimann, zuständig für den Schulbereich der Stadt Monheim und Frau Voos und Herrn Meyer     vom Jugendamt.   Aus unserer Nachbarstadt begrüße ich recht herzlich Herrn Bruser, Vorsitzender der SGL, Vorsitzender des Stadtsportverbandes und stellv. Vorsitzender des Kreissportbundes. Genauso herzlich begrüße ich auch die anwesenden Vertreter der Schulen. „ Rückblick auf das Jahr 2014 und Ausblick auf das Jahr 2015.“  So steht es in der Einladung für den heutigen Tag. Der StadtSportVerband Monheim am Rhein ist ein Zusammenschluss von 25 Vereinen mit knapp 7000 Mitgliedern. Vereine, die sehr unterschiedlich aufgestellt sind. Das Spektrum reicht von 30 Mitgliedern bis zu knapp 2 700 Mitgliedern. Mit über 3 000 Mitgliedern in der Altersgruppe bis zum 18. Lebensjahr sind wir mit weitem Abstand auch der größte Jugendverband der Stadt. Wir liegen dabei meilenweit vor jeder anderen Jugendvertretung. Darauf komme ich in anderem
Zusammenhang noch einmal zurück. Die Entwicklung des Jahres 2014 im eigenen Verein wird sicherlich von jedem Vereinsvorstand sehr unterschiedlich bewertet. Das gilt sowohl für den sportlichen Erfolg als auch für die Mitgliederentwicklung. Darauf hat der StadtSportVerband natürlich keinen Einfluss. Unsere Aufgabe ist es, die Rahmenbedingungen für den Sport zu schaffen. Das geht nur im Einklang mit  den Verantwortlichen in den Vereinen, den Verantwortlichen in der Verwaltung und dem Stadtrat.  In früheren Jahren hat die Chemie zwischen den Verantwortlichen des Sports und den Verantwortlichen in der Stadtverwaltung nicht immer gestimmt. Heute, und das kann ich uneingeschränkt sagen, stimmt die Chemie und die Zusammenarbeit ist sehr gut. In vielen Gesprächen mit dem Bürgermeister und den Verantwortlichen des Schulverwaltungsamtes, des Sportamtes,  des Hochbauamtes und des Jugendamtes  haben wir nach Lösungsmöglichkeiten für eine engere Zusammenarbeit  gesucht.  Wir sind - und das kann ich uneingeschränkt sagen -  auf einem sehr guten Weg. Erste Erfolge sind auch schon sichtbar.  Der FC Monheim hat mittlerweile eine tolle Anlage. Diese wurde mit Mitteln des Kreises, der Stadt Monheim aber auch mit sehr viel Eigeninitiative des FCM errichtet. Für die SF Baumberg zeichnet sich in den nächsten Jahren eine ähnliche Lösung am Kielsgraben ab. Bei Aufgabe der Sportanlage am Sandberg und einer, mit dem FC Monheim vergleichbaren Anlage von 2,5 Plätzen mit Kunstrasen würde die SFB dort ein neues Zuhause finden.   Der BTSC hätte dann in Baumberg-Ost seinen eigenen Standort. Am Heinrich – Häck-Stadion entsteht neben der von der SG Monheim mit der finanziellen Unterstützung des Kreises errichteten Gymnastikhalle eine Turnhalle. Diese Turnhalle ist der Ersatz für die Turnhalle der Hauptschule. Zusätzlich entstehen dort auf Kosten der SG Monheim Räumlichkeiten zur eigenen Nutzung. Mit der Umgestaltung des Häck-Stadions würde die SG Monheim dort ihr neues Zuhause finden. Dies wurde in verschiedensten Gesprächen mit der Verwaltung erörtert und ist Zielsetzung für die nächsten Jahre.  Die Gestaltung der Turnhalle am Häck - Stadion wurde gemeinsam mit der Stadt, der Sekundarschule, der SG Monheim  und dem StadtSportVerband gestaltet. Das zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit ist. Mittlerweile gibt es mit allen Grundschulen und einigen weiterführenden Schulen eine Kooperation zwischen Stadt, StadtSportVerband und Schule. Einige Kooperationen wurden auch zwischen Schulen und Vereinen abgeschlossen. Die finanzielle Unterstützung kam dabei jeweils von der Stadt.  Die Rahmenbedingungen wurden mit der Verwaltung und dem StadtSportVerband ausgehandelt. Die finanzielle Grundlage wurde vom Stadtrat abgesegnet. Dafür sage ich im Namen des StadtSportVerband herzlichen Dank. In Monheim gibt es mit der Leo Leonni Schule auch eine kreisangehörige Schule. Auch hier gibt es mittlerweile ein Sportangebot, welches durch den Kreis finanziert wird. Hier gilt der Dank dem Landrat und dem Kreistag der diese Aktivitäten unterstützt. Vor über 10 Jahren wurde vom Kreis die Aktion  „Lott Jonn“ ins Leben gerufen. Eine Initiative die sich an Kindergartenkinder richtet. Übergewichtig, zu schwer und zu unbeweglich - dies fängt leider schon im Kindergartenalter an.  Dem will man durch „Lott Jonn“ entgegenwirken. Diese Initiative gibt es mittlerweile in sechs kreisangehörigen Städten. Monheim wird in diesem Jahr als 7. Stadt des Kreises hinzukommen.   Schon seit Jahren werden Gespräche geführt. Das Fachpersonal vor Ort und die finanziellen Rahmenbedingungen fehlten bisher. Beides ist nun vorhanden. Das Jugendamt der Stadt Monheim, das Kreisgesundheitsamt und ein Verein haben nun eine Planung ausgearbeitet. Im September 2015 geht es damit an den Start. Die Stadt Monheim am Rhein hat in verschiedenen Workshops die Einbindung des Berliner Viertels gesucht. Verschiedene Tagungen und Workshops brachten die Erkenntnis, dass man seitens der Stadt nur unterstützend eingreifen kann. Verschiedene Arbeitskreise erarbeiteten Ideen, die mittlerweile in die Tat umgesetzt wurden. So entstand unter anderem die Idee, ein Sportangebot für Frauen mit muslimischem Hintergrund bei gleichzeitiger Betreuung von Kleinkindern anzubieten. Die Nachfrage war riesig. Mittlerweile wird dieses Angebot unabhängig von der kulturellen Basis nachgefragt. Über viele Jahre gab es im Haus der Jugend eine Ringer- Gruppe. In Kooperation mit einem Verein wird sie ab sofort auch an Wettkämpfen teilnehmen. Die Grundlagen wurden durch die Stadt geschaffen. Diese Beispiele zeigen, wie wichtig Gespräche und Kooperationen sind. Hier müssen Vereine natürlich selbst aktiv werden. Als Vorsitzender des SSVM aber auch als Vereinsvertreter bin ich in verschiedenste Arbeitskreise eingebunden. Nennen möchte ich hier nur die „Zukunftswerkstatt Berliner Viertel“ mit den anschließenden Workshops, der Initiative „Monheimer Bürgernetzwerk“  oder den Veranstaltungen „Inklusion vor Ort“. Verschiedene Workshops wie z. B. die AG „Entwicklungs- und Bildungsmanagement“ sind wichtige Grundlagen für die Weiterentwicklung des Sportes in Monheim.  Dieses ist natürlich mit großem zeitlichen Aufwand verbunden. Langfristig lohnt sich der zeitliche Einsatz. Diese Aufzählung der Aktivitäten außerhalb des Sports zeigt, welch wichtige Aufgabe die Sportvereine in unserer Stadt haben. Natürlich steht der Sport bei uns weiter im Mittelpunkt. Ein Schwerpunkt ist dabei das Sportangebot für Kinder.  „7018 Gründe, warum es uns gibt.“ Dies konnte man in 2014 sowohl auf großen Plakaten in der Stadt als auch auf verschiedensten Inseraten oder anderen Veröffentlichungen nachlesen. Rund 3000, und damit 43%, dieser Kinder sind Mitglied in einem Monheimer Sportverein. Keine andere Institution der Stadt vertritt nur annähernd so viele Kinder und Heranwachsende in ihren Reihen. Daher ist es geradezu selbstverständlich, dass der StadtSportVerband, als die mit weitem Abstand größte Jugendorganisation, auch im Jugendhilfeausschuss vertreten sein möchte. Dies haben wir auch ganz offiziell beantragt.
Leider hat die Politik, bzw. die Mehrheit anders entschieden. Gewählt wurde unter anderem ein Vertreter  eines Verbandes der 1,8% der Kinder und Heranwachsenden vertritt. Nachvollziehbar ist dies sicherlich nicht. Kommunalpolitiker sollten sich vielleicht einmal informieren, bevor sie Entscheidungen treffen.  Aber zurück zur Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung und dem SSVM. Die Bezuschussung für die Vereine wurde im Jahr 1978 massiv gekürzt. 2004 wurde sie wieder auf den Stand von 1978 gebracht. Mittlerweile wurde die Pauschalbezuschussung um 30%  erhöht und wird ab dem Jahr 2015 jedes Jahr je nach Inflationsrate  angepasst. Dies haben wir als SSVM in  Gesprächen mit der Verwaltungsspitze erreicht. Zugleich wurde die Investitionspauschale um 50% erhöht. Ein Ergebnis der guten Zusammenarbeit zwischen dem StadtSportVerband und der Verwaltungsspitze. Soweit zum Rückblick.
Wie sieht der Ausblick auf das Jahr 2015 aus. Nach der Umsetzung des Rheinstadions in 2014 gehen wir von der Umsetzung in Baumberg-Ost in 2015  aus. Zumindest wird im Jahr 2015 mit der Umsetzung begonnen. Diese Zusage gibt es  auch in schriftlicher Form durch den Bürgermeister. In 2015 gibt es auch die Außensportanlage für die PUG und die Grundschule am Lerchenweg. Damit entfällt auch die Grundlage für den Erhalt des Jahn-Sportplatzes. Lärmschutzgutachten belegen auch, dass dieser Sportplatz für Nutzungen von Sportveranstaltungen nicht geeignet ist. Sportveranstaltungen sind auf Grund der Lärmschutzverordnung gar nicht mehr möglich. Auch eine Lichtanlage ist nicht möglich. Der Jahn-Sportplatz ist eine Parkanlage und kein Sportplatz mehr. Hier ist genau das eingetreten, was wir schon vor fünf Jahren deutlich gemacht haben.  Das Häck – Stadion mit einer Tartanbahn zu versehen und den Aschenplatz in einen Rasenplatz umzuwandeln ist auch der Wunsch der Sekundarschule und des Gymnasiums. Natürlich muss auch für InterSport Monheim in Monheim-Süd eine Lösung gefunden werden. Sie sehen, es gibt in den nächsten Jahren noch viel zu tun, und es werden bis zur Umsetzung noch viele Gespräche stattfinden.  Wenn dann noch 2019/20 das Konzept am Kielsgraben umgesetzt wird, sind wir in der Stadt Monheim hervorragend aufgestellt. Das ist auch das erklärte Ziel des SSVM. Wir werden als StadtSportVerband bei anstehenden Gesprächen selbstverständlich immer die betroffenen Vereine einbinden.  Ich könnte in einem abendfüllenden Programm verschiedenste Themen ansprechen, die die Vereine betreffen. Dafür ist ein Neujahrsempfang allerdings denkbar ungeeignet. Dieses Thema wird uns sicherlich noch bei einigen Jahreshauptversammlungen begleiten. Ich wollte am heutigen Abend einmal deutlich machen, dass Sportvereine enorm viel leisten. Nicht nur im sportlichen, sondern auch im sozialen Bereich. Dies alles im ehrenamtlichen Bereich zu erfüllen, sprengt schon sehr oft den Zeitrahmen und hat vor allem bei größeren Vereinen mit Ehrenamtlichkeit nur noch wenig zu tun. Für den einen oder anderen im Vorstand sind 20 Std. ehrenamtlicher Tätigkeit in der Woche  nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Vielleicht sollten sich Landes- und Bundespolitik einmal überlegen, die Daumenschrauben für Vereine nicht immer enger anzuziehen. Nicht selten hat man das Gefühl, dass bei Gesetzesvorhaben über die Folgen gar nicht nachgedacht wird. Das möchte ich am Beispiel des Mindestlohngesetzes einmal deutlich machen. Hierbei geht es nicht um den zu zahlenden Mindestlohn. Der Mindestlohn von 8,50 € ist überhaupt kein Thema und wird selbstverständlich schon seit langem bezahlt. Bei unserer Kritik geht es  um den unheimlich hohen bürokratischen Aufwand. Viele Vereine haben Platzwarte, Reinigungskräfte oder auch Übungsleiter, die im Rahmen eines 450 €- Jobs tätig sind. Das muss jetzt alles stundengenau festgehalten und dokumentiert werden. Als Vorsitzende/der müssen sie dann bestätigen, dass diese Stunden auch genau zu diesem Zeitpunkt durchgeführt wurden. Ein Beispiel von vielen, die den Vereinen das Leben schwer machen.  Welche große Verantwortung Vereinsvorstände im ehrenamtlichen Bereich übernehmen, wurde mir am letzten Samstag bei einem vom Stadtsportverband Langenfeld und StadtSportVerband Monheim durchgeführten Seminar wieder deutlich vor Augen geführt. Punkte waren hier Gemeinnützigkeit und Satzung, der neue Mindestlohn sowie Gemeinnützigkeit und tatsächliche Geschäftsführung. Ich möchte hier nicht auf einzelne Punkte eingehen. Ich möchte nur auf die Aussage des Vorsitzenden eines sehr großen Vereins eingehen. „Ich könnte heute nicht mehr ruhigen Gewissens jemandem empfehlen, den Vorsitz eines Vereins zu übernehmen“. Dies zeigt, in welchem Dilemma wir uns befinden.
Aber zurück zur Stadt Monheim. Hier möchte ich mich noch einmal sehr herzlich für die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltungsspitze, den verschiedenen Ämtern und den Schulen bedanken. Allen anwesenden wünsche ich im Namen des Vorstands des StadtSportVerband Monheim am Rhein ein gutes und erfolgreiches Jahr 2015.

Karl – Heinz Göbel
(1. Vorsitzender des SSV  Monheim am Rhein)

   

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